Das Projekt Inkclub bietet ein Gemeinschaft stärkendes Angebot, das an acht kommunalen Standorten im Stadt- und Landkreis Heilbronn eingesetzt werden kann und diskriminierungserfahrene Kinder und Jugendliche inkludiert. Zielgruppe sind junge Menschen aus benachteiligten und bildungsfernen Familien, dabei fokussiert die Projektarbeit besonders Betroffene mit Diskriminierungserfahrungen, die sich den Merkmalen ethnische Herkunft, Religion und Behinderung zuordnen lassen.
Der Name Inkclub verweist über die Abkürzung ink nicht nur auf die Inklusion verschiedener Communities, sondern über das englische Wort ink für Tinte, auch auf die kreativen Rezepte die in der Projektarbeit entwickelt und aufgeschrieben werden.
Der Inkclub bietet an jedem der acht Standorte drei aufeinander aufbauende diskriminierungssensible Kochworkshops und ein öffentliches Abschlussevent an. Durch gemeinsames Geschichten und Rezepte Erfinden und dem inklusiven Kochen entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und die Teilnehmenden erfahren ein Miteinander als Handlungsoption für sich und ihren Sozialraum. An diese Erfahrungen anschließend, laden die Aktiven des jeweiligen Standorts ihr Quartier zu einem inklusiven und diskriminierungssensiblen Abendessen ein, bei dem das Menü den Familien, Freunden und Interessierten präsentiert werden. Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit sich durch diese Erfahrungen zu empowern und darüber hinaus Selbstwirksamkeit bei der Mitwirkung und Gestaltung eines eigenen Diversitäts-Kochbuch mit Geschichten zu erfahren.